Motivation

 

„Ein wichtiger Punkt dieses Films ist, dass das, was erzählt wird, derzeit viel zu oft wirklich passiert. Viele Jugendliche lassen ihre Schule links liegen und wollen lieber etwas Aufregendes erleben, wie z.B. Einbrüche, Drogenhandel, Schlägereien und natürlich Mädchen. Genau das wird im Film gezeigt. Wir wollen zeigen, dass dies der falsche Weg ist. Und uns kgvlern  macht es riesig Spaß, dies allen Jugendlichen mit diesem Film deutlich zu machen. “ (Zitat einer Schauspielerin)

 

Im hier vorgestellten Filmprojekt des kgv e.V. arbeiteten 25 Jugendliche des kgv e.V. zusammen. Sie erzählten und spielten in ihrer eigenen authentischen Sprache ihre Lebenswelt und machten sie so einem Filmpublikum zugänglich. Sie arbeiteten zusammen mit einem professionellen Drehteam und mit professionellen Schauspielern vor und hinter der Kamera.

 

Wirkung

 

Der Film selbst war angelegt als soziales Drama, in dem Alltagsprobleme der Jugendlichen verarbeitet wurden, z.B. Liebe, Freundschaft, Heranwachsen, kulturelle und soziale Identitätsbildung. Der Film als ein Leitmedium Jugendlicher motivierte die mitwirkenden Jugendlichen besonders, sich mit ihrer Lebenssituation auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sollte sie das nachhaltige Erlebnis einer erfolgreichen Produktionszusammenarbeit in ihren Handlungs-, Sozial- und Selbstreflektionskompetenzen stärken. Darüber hinaus wurden die Jugendlichen in ihrem Interesse für Kulturtechniken und kulturelles Arbeiten angeregt und gestärkt.

 

Mitwirkende

 

Am Film beteiligt waren alle Jugendlichen des kgv, entweder als Schauspieler oder hinter der Kamera. Sie übernahmen alle Aufgaben, die für die Filmerstellung notwendig sind. Begleitet wurden sie dabei von professionellen Filmemachern (Adrian Topol und sein Team) und Schauspielern, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Desweiteren waren viele Helfer für die  Arbeiten rund um den Film und für die Betreuung des Sets und des Stabs im Einsatz, dies waren vor allem die Eltern der Jugendlichen, die Betreuer des kgv, viele Bewohner des Stadtteils als Komparsen und viele Freunde der Teilnehmer. 

 

Finanzierung

 

Das Projekt finanzierte sich durch Spenden. Getragen wurde es durch die ehrenamtliche Tätigkeit fast aller Mitwirkenden.