Der 16-jährige Halbwaise Chero lebt in einer kleinen deutschen Arbeiterstadt allein mit seinem Vater. Anstatt in die Schule zu gehen, dealt er mit Marihuana. Das macht sich für Chero wesentlich schneller „bezahlt“, als seine Zeit in der Schule zu verschwenden, die ihn immer wieder als Dummkopf bloß stellt. Sein bester Freund Can bewundert das und hat es satt, die Schulbank zu drücken und Zeitungen auszutragen.

Can möchte lieber genauso frei sein wie Chero, doch seine fürsorgliche Mutter würde das niemals zulassen. Chero hingegen beneidet Can insgeheim um sein geordnetes Leben. Doch er sieht keine andere Möglichkeit für sich, als eine kriminelle Laufbahn einzuschlagen und es nervt ihn, dass Can es ihm gleich tun will. Zumal er gute Noten bekommt und Cheros Drogengeschäfte nur als Spiel zu betrachten scheint.

Als Chero Cans Drängen nachgibt und ihm seinen Lieferanten vorstellt, bekommen die beiden einen undurchsichtigen Auftrag. Als dabei etwas schief geht, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt und nichts bleibt so wie es war.